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Analog oder VoIP? Was ist für wen besser?

 

 

Was mit analogen Telefonanschlüssen nicht möglich wäre

 

Es ist nicht mehr das Gebäude, das ein Wirtschaftsunternehmen zusammenhält. Sondern es ist das globale Gemeinschaftshandeln, die Vereinbarung zur Gewinnoptimierung und die persönliche Einsatzbereitschaft. Es sind nicht mehr feste Zweigstellen, durch welche sich zukünftig Unternehmen erweitern, sondern es sind Mitarbeiter, die kurzfristig wirtschaftlichen Handlungsbedarf an bestimmten Orten abdecken. Es ist zuweilen nicht mehr die Rede von Standortbindung, sondern von Chancen, Flexibilität, Kostenoptimierung und elektronischer Kommunikation. Eines jedoch bleibt: die Corporate Identity.

 

 

Das heißt: Mitarbeiter bleiben einander zugehörig und erkennen dies auch. Unter anderem auch an einer Telefonnummer, die sie überallhin mitnehmen – ansprechbar für Unternehmensleitung gleichermaßen, wie auch für Mitarbeiter und Kunden – über Kontinente hinweg. Das Netzwerk einer Firma erstreckt sich virtuell – dies wird in zukünftigen Geschäftsmodellen immer mehr Anwendung finden. Zudem: Wer eine VoIP-Nummer anruft, der gibt sich zu erkennen. Jeder reisende Sachbearbeiter weiß prompt, um wen es da geht – ohne Sekretärin – mit stark verminderten Personalkosten.

 

 

Was aber ist nun Voice over Internet Protocol?

 

In Deutsch heißt dies ungefähr: Stimmübertragung, die über Internet protokolliert wird. Also ist es nur noch der Akt des Miteinanderredens über die Ferne. Aber es ist kein Telefonieren mehr: So löst sich die Frage: analog oder VoIP? Analog zu telefonieren, geschieht/geschah über eine eigene Verkabelung: die Telefonleitung. VoIP setzt jedoch Sprache in digitale Impulse um, die nun per Datenpaket in ein Netzwerk eingespeist werden und von dem Gesprächspartner quasi "abgerufen" werden. Dieses kann entweder tatsächlich auf einen fixen Ort orientiert sein – ein "lokales Netzwerk" würde hier mit der Abkürzung LAN bezeichnet. Jedoch generell geht es hier um Internet-Telefonie – von der aber jedes Festnetztelefon wiederum angerufen werden kann und umgekehrt.

 

 

Wieder einmal: Kosten sinken und Nutzen steigt


VoIP kennt keine Entfernungen mehr, sondern hat nur die Gesprächsbedingung, dass beide Dialogpartner gleichzeitig einen Internetzugang benutzen. Beide zahlen somit für ihren eigenen Internetanschluss und für nicht mehr, denn Gespräche von VoIP zu VoIP erzeugen keine zusätzlichen Gesprächskosten – allein Gespräche, die letztendlich in Telefonleitungen gerichtet werden (Festnetz), ergeben geringe Gebühren. Die Kostenersparnis überwiegt jedoch generell: Firmenprozesse können optimiert werden, nämlich nur noch eine Kommunikationsstruktur wird genutzt. Nur noch Internet ist notwendig.