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Analog Fax

 


Analog Faxen per Drucker


Heutzutage ist es üblich, DSL direkt an eine Analog-Kupferleitung anzuschließen und die vollständige Korrespondenz über E-Mail ablaufen zu lassen. Dennoch kann es immer noch Schriftstücke geben, die man der Vertraulichkeit wegen, nicht über leicht für Dritte lesbare E-Mails transportieren wollte oder weil es handschriftliche Notizen sind. Viele Drucker lassen sich zu einem Analog Fax umfunktionieren, indem man eine Fax-Schnittstellenkarte einbaut. Dann sind hier Faxdaten mit bis zu 33,6 Kbit pro Sekunde zu übertragen. Das ist zwar viel langsamer als eine DSL-Geschwindigkeit mit bis zu 100 Mbit, kann aber den besonderen Charakter des Faxens trotzdem durch nichts ersetzbar machen.

 

 

Faxen per Computer

 

Ein analoges Faxmodem ist eine Hardware, welche nicht nur Daten modulieren kann, sondern insbesondere auch Faxdaten – eine solche Übermittlung wird nicht über Internetfrequenzen durchgeführt, sondern über die Frequenzen, die für die gewöhnliche Sprachtelefonleitung vorgesehen werden. Natürlich wird man heutzutage nicht mehr gewöhnliche Faxgeräte nutzen: Analoge Faxgeräte wurden 1996 in ihrer Herstellung eingestellt, weil sie für den Aufbau einer DIN-A4-Seite bis zu sechs Minuten brauchten und mit dem Faxtoner eine Gefährdung für die Umwelt darstellten, da dieser und Faxpapier nicht herkömmlich als "Altpapier" recycelt werden konnten.

 

 

Somit bietet es sich für Vorgänge dieser Art an, durchaus an eine andere Faxleitung senden zu können, jedoch direkt vom Bildschirm aus, wenngleich über die normale Telefonleitung bzw. über das hier eingebaute, sogenannte Dial-up-Modem. Bei einem gewöhnlichen Analog-Anschluss kann eine solche Fax-Übertragung mit bis zu 56 Kbit pro Sekunde durchgeführt werden, gerade wenn kein anderes Gerät auf der Senderseite als ein PC genutzt wird, der das Schreiben mit einem Scanner entgegennimmt. In einer Phase, in der ISDN immer weniger genutzt wird, ist es auch nicht mehr angebracht, Faxe über ISDN durchlaufen zu lassen. Das analoge Faxen beruhte nämlich auf demselben Einwahlprinzip, wie es mit Analog-Modems der Fall war, oder in den Anfängen mit Btx.