DSL-Anbieter
DSL in Deutschland
Die Olympischen Spiele in Vancouver sind nicht nur für die ARD und das ZDF ein Anlass, sich bei den Übertragungen einer neuen Technologie zu bedienen, nämlich der hochauflösenden High-Definition-Technik, sondern es besteht vor allem auch die Bewegung bestimmter DSL Anbieter, HD-Fernsehen über das Internet als besonderes Angebot für Kunden verfügbar zu machen. Ähnlich agiert z. B. Alice. Aktuell bestehen die folgenden DSL Anbieter für den bundesdeutschen Bereich (Februar 2010, Vollständigkeit ist beabsichtigt, jedoch nicht zwingend garantiert): Vodafone, Telekom, Alice, Arcor, Freenet, 1&1, Versatel, O2, Tele2, Congstar, AOL, Stratos GmbH, Broadnet, QSC.
Die Anfänge
Die ersten Anschlüsse wurden im Jahre 1999 geschaltet und waren erst in den deutschen Städten Frankfurt am Main, München, Hamburg, Stuttgart, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Köln. Die ersten Datenraten lagen bei 768 Kilobit pro Sekunde mit der Geschwindigkeit, die herunterzuladen war (downstream) 128 KB im Upstream. Mitte 2002 ging es dann schon um 1,5 MB, 2004 dann bis zu 3 MB, seid 2005 waren es 6 MB. Ab 2005 konnte DSL auch von anderen Firmen als von der Telekom selbst angeboten werden. Seit 2006 kann DSL mit einer Geschwindigkeit von 16.000 MB pro Sekunde angeboten werden, zuweilen sogar bis zu 50 MB.
Bis zu 100 Mbit pro Sekunde
Heutzutage gilt von den oben genannten Anbietern im serienmäßigen Standard, dass sie eine hohe Megabit-Rate fahren; nicht als Grundvoraussetzung ist mehr ein Festnetzanschluss notwendig. In Ballungsräumen wird immer mehr daran gearbeitet, dass die einzelnen Provider IP-Telefonie, HD-Fernsehen über DSL sowie auch höchste Bitraten ermöglichen – wie es scheint, erweitern sich diese Konkurrenzaktivitäten Jahr für Jahr und machen bisherige Angebote wie auch ISDN nicht mehr elementar bzw. nicht mehr zur Basis. Schon seit Ende 2006 ist es sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland möglich, DSL-Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit pro Sekunde realisieren zu können. Dazu wird zunächst ein entsprechendes Zugangsnetz aufgebaut, welches gewährleistet, dass die Glasfaser-Anbindung so nah wie möglich an den Kunden vorgelagert wird. Mit anderen Worten: dass die Kupferkabel so wenig wie möglich nur noch gebraucht werden.





