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DSL Modem

 

 

 

Von Modem zu Modem

 

DSL ist eine Technologie, die es Modems ermöglicht, Informationen hoher Bandbreite durch bestehende Kupferkabel zu übertragen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wo ein DSL Modem eingesetzt wird. Einerseits steht eines dem DSL-Kunden zur Verfügung, andererseits steht eines beim Provider. Diese Modems ermöglichen es, entsprechend einer DSL-bezogenen Vorprogrammierung (DSL protocol) einander in hohem Tempo Daten zu vermitteln, indem sie sich des vorhandenen Telefonnetzes bedienen. Eine bestimmte Signal-Versendetechnik bildet die Grundlage dazu, dass Stimme und Daten gleichzeitig durch dasselbe Paar Kupferkabel verschickt werden kann – hier gilt das Prinzip, dass Inhalte aus dem Internet weit höherfrequentig übertragen werden, als es etwa für ISDN-Telefongespräche der Fall ist.

 


Von analog zu digital


Digitale Daten werden vom Modem des Providers in die Leitung geschickt, nachdem sie in analoge Daten umgewandelt (moduliert) wurden. Diese Daten treffen beim Endkunden im Splitter ein, dieser teilt Telefonimpulse und Internetimpulse voneinander. Dann werden die Internetimpulse an das DSL Modem des Kunden weitergeleitet und wieder in digitale Daten zurückberechnet (demoduliert). Die analogen Frequenzen, die in diesem Zusammenhang durch die Kupferkabel geschickt werden, sind weit höher (bis zu 1,5 Megahertz) als die Frequenzen, die für analoge und ISDN-Telefongespräche (in Deutschland bis zu 120 Kilohertz) gebraucht werden.

 

 

Von Abonnement zu Abonnement

 

Dieses Prinzip liegt allen Möglichkeiten zugrunde, schnelles Internet durch Kupferdrähte zu transportieren, die eigentlich für den analogen Telefondienst gedacht waren. Der Sammelbegriff ergibt sich aus der Tatsache, dass die verschiedenen Optionen für schnelles Internet (bis zu 16 MB pro Sekunde) einzeln abonniert werden können: "DSL" ist nichts anderes als eine Abkürzung für "Digital Subscriber Line" und das bedeutet sinngemäß "Leitung für Abonnenten digitaler Inhalte".

 

Folglich gibt es – wie bei Zeitschriften – eine gewisse Palette von unterschiedlichen Abonnement-Optionen, aus denen der Endkunde letztendlich wählt (aber die nicht in jedem Land verfügbar sind). Diese tragen Namen wie "ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)", "VDSL (Very High Bit-Rate Digital Subscriber Line)", "SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)", "MDSL (Multi-Rate Digital Subscriber Line)", "RADSL (Rate Adaptive Digital Subscriber Line), "HDSL (High Bit-Rate Digital Subscriber Line)" – all diese Dienste werden gemeinhin unter dem Kürzel "xDSL" zusammengefasst und ständig weiterentwickelt, um die höchste und wirtschaftlichste Übertragungsrate von frequenzmodulierten Daten in einem Kupferkabel zu bewirken.