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ISDN Telefon

 

 

Der Telefonfilter

 

Es gibt bestimmte Merkmale, die ein ISDN-Telefon gegenüber einem anderen unterscheidet. Per "Amtsberechtigung" lässt sich einstellen, welche Gespräche von einem bestimmten Apparat geführt werden können oder welche ankommen können oder nicht: Welcher Teilnehmer darf nur innerhalb des Unternehmens, innerhalb der Ortszone, innerhalb des Landes oder innerhalb eines Kontinents telefonieren? Eine "Sperre" leistet Ähnliches: Nur kann diese wieder durch Eingabe einer Geheimzahl erneut aktiviert werden; eine "Wahlsperre" lässt nicht zu, dass mit einem bestimmten Telefon eine vorprogrammierte Rufnummer angewählt wird. Der Anruffilter löst die Frage: Von welchen Anschlüssen darf er umgekehrt auch Anrufe erhalten? Ferner lässt sich jeder Anruf, der auf einem ISDN-Telefon eintrifft, auch weiterleiten.

 

 

Die Tastenfunktionen

 

Weitere Funktionen sind der sogenannte "Babyruf" – gemeint ist, dass über jede Taste nur eine bestimmte Telefonnummer aktivierbar ist. Auch sind Konferenzen möglich, bei denen sich drei oder mehr Gesprächsteilnehmer gleichzeitig unterhalten, nämlich wie beim Handy zu "Makeln". Wie das Mobiltelefon, so verfügt auch das ISDN-Telefon über die Funktion "Kurzwahl": Einzelne Tasten können so programmiert werden, dass ihnen bei Aktivierung jeweils die Wahl einer bestimmten Rufnummer zugewiesen wird. Weiterhin ist es von jedem Telefon möglich, den Anrufer auf die "Wartemusik" weiterzulenken, an einen Dritten weiterzuvermitteln oder auch "wiederzuholen". Wird ein ISDN-Teilnehmer angerufen, obwohl er "besetzt" ist, "merkt" sich das Telefon des Anrufers dies und ruft "selbsttätig" zurück. ISDN-Telefone verfügen auch – wie die Mobiltelefonie – um eine Rufnummernanzeige des Anrufers.

 

 

Die Weiterleitung


Wie dort vermögen einzelne ISDN-Nebenstellen auch eintreffende Anrufe weiterzuleiten – auch auf andere Kommunikationsgeräte wie Fax oder PC. Auch – wieder im Einklang mit dem Mobilfunk: Die Rufnummernanzeige des einzelnen Anschlusses lässt sich fallweise unterdrücken. Die Weiterleitung lässt sich – dies entsprechend manchen Mobilfunkverträgen – auch automatisch vorbereiten: Nach wie vielen Klingeltönen wird ein Anrufer von der Nebenstelle, die er eigentlich anrief, an eine andere Telefonnummer weitergeleitet? Wohin wird "umgestellt", wenn der Zielapparat besetzt ist?