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Skype

 

 

Von vielen genutzt


Skype wurde im Jahre 2003 gegründet, hat seinen Sitz in Luxemburg und unterhält Büros in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien. Eigentümer sind eine Investorengruppe, die geführt wird durch Silver Lake, die Firma eBay Inc. (30 Prozent Unternehmensanteil), Joltid Limited, den Geschäftsgründern Niklas Zennström und Janus Friis, der Vereinigung "Canada Pension Plan Investment Board" und Andreessen Horowitz. Die Menge aller Telefonminuten, die im dritten Quartal 2009 über Skype geführt wurden, beträgt 3,1 Milliarden – bisher hält sich regelmäßig der ungefähre Schnitt, dass alle über Skype geführten Gespräche 8 Prozent des Gesamtvolumens internationaler Telefonie ausmachen. Es werden keine Gebühren berechnet, wenn bei einem Anruf beide Gesprächspartner jeweils über einen Skype-Account telefonieren (3. Quartal 2009: 27,7 Milliarden Minuten) bzw. wenn es sich um Videotelefonie handelt (ein Drittel davon).

 

 

 

Das Private bleibt sicher


Skype wird derzeit von mehr als 500 Millionen registrierten Nutzern frequentiert und hat sich somit mit zu einem der populärsten Dienstleistungsanbieter der Voice over Internet Protocol bzw. der Internettelefonie entwickelt, eigenen Angaben zufolge können täglich 300.000 Neuzugänge verzeichnet werden. Anwendersoftware lässt sich kostenlos vielsprachig herunterladen, des Weiteren achtet die Firma darauf, dass ihre Verschlüsselungscodes sich auf regelmäßiger Basis und unangekündigt ändern – es ist zuweilen von täglichen Umprogrammierungen die Rede. Somit wird gewährleistet, dass Gespräche, die zwischen Skype-Teilnehmern erfolgen, nicht abhörbar sind – dies selbstverständlich im Rahmen jener Sicherheitswahrscheinlichkeit, die dem Internet generell zugestanden wird (nämlich jene, dass elektronische Kommunikation immer lesbar oder hörbar ist für die, die es wirklich wollen bzw. die die Mittel haben). Eigentlich erfüllt Skype den Sicherheitsstandard, dass es als VoIP-Telefonie innerhalb eines Unternehmensnetzwerkes angewandt werden könnte – jedoch hätte dies gleichermaßen auch zur Folge, dass dann derartige Gespräche nicht von Vorgesetzten mitverfolgt werden könnten. Die allgemeinen Unternehmensgrundsätze der innerbetrieblichen Offenheit in Kombination mit der Abschirmung nach außen hin werden entsprechend nur von eigens programmierten Firmennetzwerken erfüllt.

 

 

Weit über den PC hinaus


Die Kommunikationssoftware zum Führen von Telefongesprächen kann von über 50 verschiedenen Mobilfunkgeräten aus (darunter ein selbst vertriebenes) genutzt werden – zudem steht Anwendern auch die reine Chatfunktion zur Verfügung. Auch Fernseher, die direkten Internetzugang haben, erfüllen über diese Art von VoIP den direkten Zweck eines Videotelefons.